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kleiner Restaurationsbericht
- Ersteller chrwerner2
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- bericht bilder kleiner restauration restaurationsbericht
pagodenfahrer
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Warum nicht?
Grüße Ulli
Grüße Ulli
chrwerner2
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So, jetzt alles nochmal runter, alles verschliffen und sauber grundiert.
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chrwerner2
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Jetzt werden die Karosserieteile angeheftet, nochmal nachgepasst und dann fertig verschweißt.
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chrwerner2
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Nun die Königsdisziplin, das Verzinnen!
Zuerst das Blech absolut blank schleifen, dann wird eine Verzinnungspaste aufgetragen. Diese wird erhitzt, überschüssige Paste mit einem Lappen abgewischt. Erst jetzt kann das Karosseriezinn haften und geht eine Verbindung ein.
Mit der Lötlampe wird das Zinn in der richtigen Temperatur aufgetragen und kann dann modelliert werden.
Mit einer Karosseriefeile wird das ganze in Form gebracht und mit dem Exzenterschleifer feingeschliffen.
Zum Schluß noch das wichtigste: Die "Sicke" wird ins Zinn gefeilt!
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chrwerner2
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In gleicher Weise werden die hinteren Stöße bearbeitet.
Hier sind auch die Korosseriefeilen zu sehen. Die runde Feile nimmt man für konvexe Formen.
Auch die Rundungen zur Motorhaube hin werden so modeliert und sind dadurch rostsicher.
Tipp: Erst die waagrechten Stellen zinnen. Dadurch entwickelt man ein Gefühl für das Material und kann sich dann an die senkrechten Stellen wagen.
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chrwerner2
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Die Motorhaube passt jetzt nicht mehr zum Vorbau. Sie ist zu schmal.
Neue Hauben werden stets in Übergröße geliefert und müssen an den Vorbau angepasst werden. Sie wird "eingefeilt"
Was aber wenn die Haube zu schmal ist?
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chrwerner2
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Memmo hat recht. 3 mm starke Alustreifen werden angepasst,
mit möglichst vielen Schraubzwingen fixiert und mit dem Aluschweißgerät angeheftet, nachgerichtet und verschweißt.
Wenn die Schweißnaht verschliffen ist, sieht die Haube aus wie aus einem Guß. Immer schön darauf achten das das Ganze nicht zu heiß wird, erspart später das Nachrichten.
Nun kann die Haube in aller Perfektion und mit Zuhilfenahme der Karosseriefeile eingepasst werden.
Eine sehr schweißtreibende Arbeit, aber es lohnt sich
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chrwerner2
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So sieht das fertige Resultat aus.
Was meint Ihr, kann sich sehen lassen, oder?
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pagode1970
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Kühlermaske.
Wener denk an die Kühlermaske einpassen????????????????
MfG. pagode1970 Kurt!
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Jetzt werden die Karosserieteile angeheftet, nochmal nachgepasst und dann fertig verschweißt.
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Wener denk an die Kühlermaske einpassen????????????????
MfG. pagode1970 Kurt!

chrwerner2
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Auf einem Bild kannst Du auf der schwarz gefärbten Motorhaube Markierungen mit der Reißnadel sehen. Diese Markierungen habe vor dem Aufschweißen gesetzt. Immer 80 mm von der Kotflügelkante Querstriche gesetzt.
Nach dem verbreitern habe ich wieder 80 mm von den Querstrichen zurückgemessen. So hatte ich eine Hilfslinie an der ich geschnitten habe.
Die Feinheiten durch immer wieder Haube rein und raus. Zum Schluß mit einem 4 mm Bohrer den Spalt abgetastet.
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Nach dem verbreitern habe ich wieder 80 mm von den Querstrichen zurückgemessen. So hatte ich eine Hilfslinie an der ich geschnitten habe.
Die Feinheiten durch immer wieder Haube rein und raus. Zum Schluß mit einem 4 mm Bohrer den Spalt abgetastet.
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chrwerner2
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Ja Kurt, das mit der Maske war so eine Sache, erst habe ich den alten Grill eingepasst, entchromt , bearbeitet und geradegedengelt. Alles deshalb, weil ein Neuer von Daimler nicht lieferbar war.
Erst nach der Lackierung hat das Daimler Classik Center einen für mich auftreiben können.
Bin jetzt noch am überlegen ob ich den alten, sehr gut passenden Grill verchromen lasse, oder ob ich mit dem Neuen und leichter Unstimmigkeiten an der Passung lebe, mal sehen wie die Resonanz so ist.
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Erst nach der Lackierung hat das Daimler Classik Center einen für mich auftreiben können.
Bin jetzt noch am überlegen ob ich den alten, sehr gut passenden Grill verchromen lasse, oder ob ich mit dem Neuen und leichter Unstimmigkeiten an der Passung lebe, mal sehen wie die Resonanz so ist.
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driver
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Die Bugverzierung, ist ab Werk nicht passgenau in der Front eingearbeitet.
Sie hat oben rechts und links einen richtig breiten Spalt. Wenn man von oben schaut.
Bei wirklich originalen !!! Fahrzeugen habe ich nie einen Spalt gesehen, alles passte perfekt .
Wolfgang
chrwerner2
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Vorne sind die Blecharbeiten größtenteils abgeschlossen.
Jetzt geht es an die Bestandsaufnahme der Heckpartie.
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Hi,
wenn man solchen Zustand (vor der Resto) sieht, frage ich mich immer, warum kam es soweit, was ist da die letzten 15-25 Jahre so schief gegangen. Vermutlich aber haben solche Pagoden bis jetzt eben das Pech, furchtbare Bedingungen gehabt zu haben. (vielleicht schon von Anfang an)
Dafür hat deine jetzt zumindest eine neue Seite des "Lebens" begonnen kennen zu lernen.
Thxs für diesen Bericht, sehr interessant, und fast schon spannend, wies weiter geht
wenn man solchen Zustand (vor der Resto) sieht, frage ich mich immer, warum kam es soweit, was ist da die letzten 15-25 Jahre so schief gegangen. Vermutlich aber haben solche Pagoden bis jetzt eben das Pech, furchtbare Bedingungen gehabt zu haben. (vielleicht schon von Anfang an)
Dafür hat deine jetzt zumindest eine neue Seite des "Lebens" begonnen kennen zu lernen.
Thxs für diesen Bericht, sehr interessant, und fast schon spannend, wies weiter geht
chrwerner2
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Viel ist ja nicht mehr zu gebrauchen. Der Amerikaner ist sehr phantasievoll in der Auswahl seiner Restaurationsmaterialien, Aluklebeband überpinselt mit irgendeinem Bitumenzeugs, Silikon und die Spachtelmasse wird gern verdübelt - soll heißen bei dickerem Spachtelauftrag werden viele kleine Löcher in das Blech gebohrt. Die aufgetragene Spachtelmasse quillt durch die Löcher und hält so formschlüssig.
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chrwerner2
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Die angerosteten Bleche müssen auch hier wieder großzügig ausgeschnitten werden. Die ausgeschnitten Partien vorerst noch aufheben. Sie dienen als Muster für die neu angefertigten Reparaturbleche. Auch Schablonen aus Karton sind sehr praktisch.
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