Tachometer spinnt !

Tachowellen Gehäuse

Motorradfahrer wissen es: Es gibt Züge/Wellen, die in ihrer Ummantelung eine Teflonschicht haben. ....
Ob unsere Wellen mit einer solchen Schicht versehen sind, weiss ich nicht. ...
Chris,
Hier ist ein Foto der DZM Welle, praktisch identisch mit der Tacho Welle.

Das Gehäuse in dem die Tacho Welle läuft ist eine Metallspirale die von einer Plastikschicht umgeben ist. Sieht nicht aus wie Teflon und war es sicherlich nicht bei originalen Wellen von 1963. Zum Enstören von Radios wurde ein schmales Stück dieser Schicht entfernt um das Gehäuse auf Masse zu legen. Also selbst eine fehlende Beschichtung ist nicht unbedingt nachteilig. Bei US Autos immer noch sehr oft zu sehen (siehe Foto).
 

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Wir haben hier in San Diego einen ehemaligen VDO Reperaturfachmann - in Deutschland gelernt und ausgebildet. Als die Firma weiterverkauft wurde und alle Serviceshops geschlossen wurden hat er sich selbstständig gemacht. Mittlerweile fährt mit seinem mobilen Reparaturwagen zu M-B, Porsche, VW, etc, Werkstätten und repariert VDO (und andere) Teile; ausserdem haelt er alte Messgeraete und Armaturen bei der US Navy instand. Ich glaube er hat mehr als nur eine Ahnung von dem was er macht.
Sein Rat ist erstmal die Welle oben und unten abschrauben, dünnes Oel durch - dünn damit es durchläuft und nicht im Kabel bleibt - und mehr als 75% aller Probleme sind gelöst. So war es bei meinem 230SL vor drei Jahren und seit der Zeit gab es keine Probleme mehr.

Ein neuer Tacho mit neuer Welle ist natürlich auch empfehlenswert - viele der Ökonomen die behaupten, dass in Europa und speziell in Deutschland nicht genug Geld ausgegeben wird werden sich sicherlich freuen. :D

Hallo Alfred
Dein Beitrag ist sehr interessant, habe sofort mein Mechaniker benachrichtigt.
Gruesse
Marco
 
klar kann jeder machen, was er für richtig hält,

..ich kann auch 'ne beule in meinen kotflügel treten, wenn ich das richtig finde. aber das ist ja nicht die frage. die diskussion dient ja gerade dazu rauszufinden, was wirklich sinnvoll ist, und was kontraproduktiv.

wenn nun aber dein schrauber ein votum für das dünnflüssige öl mit nachgewiesener erfahrung abgibt, dann steht das schon im gegensatz zu ullis aussage, was uns laien (ich schliesse mich da mit meinem - gelegentlich - 'gesunden menschenverstand' eher deinem VDO fachmann an) obwohl laut ullis aussage dies doch zu problemen führen kann, was wiederum auch mit aussagen von reparaturbetrieben untermauert wird, also so leuten wie deinem spez'l.

die frage was richtig ist bleibt also weiterhin offen?

T:(BI, belehrt aber weiter unwissend

Wir haben hier in San Diego einen ehemaligen VDO Reperaturfachmann - in Deutschland gelernt und ausgebildet. Als die Firma weiterverkauft wurde und alle Serviceshops geschlossen wurden hat er sich selbstständig gemacht. Mittlerweile fährt mit seinem mobilen Reparaturwagen zu M-B, Porsche, VW, etc, Werkstätten und repariert VDO (und andere) Teile; ausserdem haelt er alte Messgeraete und Armaturen bei der US Navy instand. Ich glaube er hat mehr als nur eine Ahnung von dem was er macht.
Sein Rat ist erstmal die Welle oben und unten abschrauben, dünnes Oel durch - dünn damit es durchläuft und nicht im Kabel bleibt - und mehr als 75% aller Probleme sind gelöst. So war es bei meinem 230SL vor drei Jahren und seit der Zeit gab es keine Probleme mehr.

Ein neuer Tacho mit neuer Welle ist natürlich auch empfehlenswert - viele der Ökonomen die behaupten, dass in Europa und speziell in Deutschland nicht genug Geld ausgegeben wird werden sich sicherlich freuen. :D
 
Genau das, was Eberhard G beschreibt, Kronenmutter am Getriebe-Dreieckflansch nicht genügend festgezogen, ist bei mir exakt die Ursache für den Tachofehler gewesen.

Ich hatte das Problem vor ca. 15 Jahren, hatte den Tacho zur Reparatur gegeben und das Problem war nach der Tachoüberholung, immer noch da.

Erst als ich die Mutter fest angezogen hatte, war das Problem weg.

Das Antriebsrad für den Tacho am Getriebeende hat keinen Formschluß, deshalb rutscht es durch, wenn die Kronenmutter nicht genügend fest angezugen ist.

Viel Glück Fritz aus K.
 
Genau das, was Eberhard G beschreibt, Kronenmutter am Getriebe-Dreieckflansch nicht genügend festgezogen, ist bei mir exakt die Ursache für den Tachofehler gewesen.

Ich hatte das Problem vor ca. 15 Jahren, hatte den Tacho zur Reparatur gegeben und das Problem war nach der Tachoüberholung, immer noch da.

Erst als ich die Mutter fest angezogen hatte, war das Problem weg.

Das Antriebsrad für den Tacho am Getriebeende hat keinen Formschluß, deshalb rutscht es durch, wenn die Kronenmutter nicht genügend fest angezugen ist.

Viel Glück Fritz aus K.


Hallo Fritz
Gerade heute war ich beim Mechaniker und fast 99 % ist diese die Ursache des Problems.
Ich hoffe das naechste Woche alles geklaert ist.
Danke fuer dein Beitrag.
Ein freundlicher Gruss aus Parma
Marco
 
Hallo Marco,

Das von Dir beschriebene Problem mit dem Tacho kann vom Tachoabtrieb am Getriebe kommen.
Die Schnecke der Tachowelle wird dort nur durch Reibung mit der Getriebeausgangswelle verbunden. Die Stärke dieser Reibung hängt davon ab, wie stark die Nutmutter im Dreiarmflansch hinten am Getriebe, der die Kardanwelle antreibt, festgezogen ist.
Wenn diese Kraft zu gering ist, kann es zu Schlupf kommen, in Folge zeigt der Tacho zu wenig an. Das Problem kenne ich aus eigener Erfahrung. Vor allem bei Lastwechseln tritt der Effekt auf.

Das Anzugsmoment dieser Nutmutter beträgt laut Tabellenbuch 8 mkp, also knapp 80 Nm.


Du brauchst einen speziellen Nutmutternschlüssel. Detlef hat eine Zeichnung davon gemacht: http://www.pagodentreff.de/diskussionsforum/attachment.php?attachmentid=12181&d=1273639747

Grüße,
Eberhard

Hallo Eberhard,
Das Problem ist geloest und die Ursache kam genau vom Tachoabtrieb am Getriebe; auch das Schmieren der Welle hat geholfen;jetzt ist alles perfekt.
Danke allen fuer die Ratschlaege.
Gruesse
Marco
 
Hallo,

auch wenn das Thema schon älter ist muss ich es leider nochmal auffrischen.
Ich habe heute eine neue Tachowelle eingebaut und einen komplett neu überholten Tacho, der von Meilen auf Km-Skala umgebaut wurde.

Ich habe folgendes Problem, vor dem Umbau hat die Nadel bei Lastwechsel sehr geschwankt um 15-20 Km/h.

Jetzt ist der Tacho bis 30 Km/h sehr genau ab 40 Km/h zeigt der Tacho aber zu wenig an. Bei Tacho 90 Km/h fährt das Auto aber schon 108 Km/h.

Woran kann das denn liegen das der Tacho deutlich zu wenig anzeigt?

Der Tacho wurde mit w-0,87 eingestellt bei einer 3,75er Achse.

Kann es auch an der "Schnecke" liegen, dass der Tacho zu wenig anzeigt und die Nadel immernoch ausschlägt (aber bei weitem nicht mehr so viel wie vor dem Umbau und der neuen Tachowelle)?

Bin für jede Hilfe dankbar.

Gruß Tobias
 
Tacho

Hallo Tobias,

die Wegstreckenzahl für eine 3.75er Achse passt.
Wo hast du es machen lassen? Einfach reklamieren, der Tachometer müsste neu justiert werden. Er müsste magnetisiert werden, so dass es bei bestimmten Umdrehungen eine bestimme Geschwindigkeit angezeigt wird.

Grüße
Memmo
 
Hallo Tobias,

die Wegstreckenzahl für eine 3.75er Achse passt.
Wo hast du es machen lassen? Einfach reklamieren, der Tachometer müsste neu justiert werden. Er müsste magnetisiert werden, so dass es bei bestimmten Umdrehungen eine bestimme Geschwindigkeit angezeigt wird.

Grüße
Memmo

Hallo Memmo,

meinst nicht das das an der Tachoschnecke liegen kann? Dieses magnetisieren macht der Tachodienst dann auch oder?

Ich werde dort am Montag mal anrufen und fragen warum das so ist. Ist ein Tachodienst bei uns in Fulda, der eigentlich gute Arbeit macht - dachte ich.

Gruß Tobias
 
Tacho

Hallo Tobias,

ich bin mir natürlich nicht sicher ob es daran liegt. Das magnetisieren des Tachometers macht der Tachodienst.

Frag mal nach beim Tachodienst, die werden es dir bestimmt besser sagen können woran es liegt.

Grüße
memmo
 
Kann mir jemand sagen wo ich den Tachoantrieb am Getriebe finde und wie ich dort beikomme? Muss ich die Metallplatte wo das Getriebe draufsitzt demontieren?
Kann mit evtl. mal jemand schreiben wie ich diese Mutter nachziehe und wie ich am besten bekomme?

Vielen Dank schonmal für eure Hilfe.

Gruß Tobi
 
Danke für die Antwort.

War genau das Problem. Habe alles nachgezogen und jetzt geht der Tacho auf den Km genau auch bei höheren Geschwindigkeiten.

Habe jetzt nur das Problem wenn ich über 120 fahre und dann langsamer werde kommt die Nadel nicht nach. Die hängt ein bissel bei 110 Km/H und fällt dann aber auf die echte Geschwindigkeit ab.

Muss sich da erst noch ein bisschen was "einspielen" oder habe ich jetzt zu fest angezogen?

Gruß Tobi
 
Hallo Tobi,

das klingt nun nach einem Problem im Tacho. Der Atrieb am Getriebe kann diesen Effekt nicht verursachen.

Gruß,
Eberhard
 
Ich vermute die Tachowelle dann ja auch nicht, die bleibt ja nicht kurz stehen.
Dann muss ich mal mit dem Tachodienst Kontakt aufnehmen, evtl. fällt dem ja was dazu ein.

Gruß Tobi
 
Hallo zusammen,

ich hatte vor einigen Jahren das gleiche Problem an meinem 230SL mit 4-Gang Schaltgetriebe. Es war bei mir definitiv die Nutmutter hinter dem Kardanwellenflansch, welche ich dann fester angezogen habe, jedoch nicht mit Drehmomentschlüssel auf 80Nm, da dieser nicht vorhanden war.

Jetzt habe ich das Problem, dass bei Lastwechsel, speziell im Schubbetrieb bei Bergabfahrt der 4. Gang herausspringt.

Kann das eventuell mit der nicht korrekt angezogenen Nutmutter zusammenhängen oder ist hier die Ursache an anderer Stelle zu vermuten, wie z.B. Verschleiß an Lagern,Synchronringen oder Synchronkörper?
Ich möchte nicht gleich das kompl. Getriebe für über 4600 € tauschen und
bin für jede Antwort dankbar.

Viele Grüße
 
Hallo,

einen Zusammenhang zwischen der Nutmutter und dem herausspringen des Ganges sehe ich nicht.

Was Du prüfen kannst ist die Justierung der Schaltstangen und der Zustand von Motor- und Getriebelager.
Im Schiebebetrieb verlagert sich der Motor mit dem Getriebe relativ zur Karosserie, während eine Seite der Schaltstangen am Schalthebel mit der Karosserie verbunden bleibt. Falsche Längeneinstellung der Schaltstangen könnte das herausspringen des Ganges unterstützen.
Falls die Motorlager sich gesenkt haben, sind auch die Abstände zwischen Getriebe und Schalthebel minimal verändert.

Verschleiß im Getriebe ist natürlich denkbar, muss aber nicht die Ursache sein.

Gruß,
Eberhard
 
Ich möchte nicht gleich das kompl. Getriebe für über 4600 € tauschen und

QUOTE]

Lass auf keinen FAll das Getriebe tauschen. Dein GEtriebe kann gar nicht so kaputt sein das du ein neues brauchst. Selbst wenn es etwas enrtshaftes sein sollte liegt eine komplette Getriebeüberholung bei etwa 2000€ und nicht bei 4600€.

Gruß Tobi
 
Hallo nochmal,

ich bin heute mal meine Arbeitsstrecke mit der Pagode gefahren. Diese Strecke ist 110Km lang. Der Tacho (Tageskilometerzähler) der Pagode zeigt aber nur 107,5 Km an.
Ist die Abweichung von 2,5Km auf etwa 100Km normal oder ist das zu viel Abweichung?

Wie ist das denn bei euren Autos? Hat das schonmal jemand so genau nachvollzogen?

Danke schonmal im voraus.

Gruß Tobi
 
110 Km = digital
107,5 Km = analog
:tanzen:

Ich meine das ist durchaus als normal zu betrachten 2,5 % Abweichung.
Bei mir sind es 2,5 % nach oben, also 112,5 analoge Km.

BMB
Bernd