Hallo zusammen, ich habe bei meiner Pagode 280 SL die Lampenringe angepasst und den Lack (Orginallack und 1x nachlackiert) bis auf das Blech ca. 25 cm beigeschliffen. Mein Lackierer sagt die Übergänge zu den einzelnen Lackschichten würden durchbluten, was auch der Fall ist. Die Grundierung überdeckt nicht den alten Lack im Bereich zu dem anderen Lack. Gibt es eine Lösung, oder muss der Lack komplett bis auf das Blech runter ?
Hallo, auf Deiner Stelle würde ich sofort den Lackierer wechseln, wenn er nicht weiß was in solchem Fall zu tun ist. Gruß Jürgen
Lackuntergrund Hallo, wenn Deine Pagode aus den Staaten kommt und mit Thermolack "geduscht" wurde, dann muss der Lackaufbau aus den USA runter. Sternengrüße heinrichB
Hei. Einspruch: Das stimmt so auch nicht und ist wieder ein Grund den Lackierer zu wechseln. Es gibt Sperrgrund, der das Überlackieren mit einem hier handelsüblichen Lack ermöglicht auch wenn ein Thermolack als Untergrund vorhanden ist. Das würde ja im Ernstfall bedeuten daß man wegen eines kleinen Lackschadens seine komplette Kiste neu lackieren lassen müsste - und das ist Quatsch. Tut mir leid, aber das muss man so sagen. Gruss MartinK
Hei. Warum sollte der Thermolack nicht überlackierbar sein? Meine Amikiste ist auch mit Thermolack und Klarlack geduscht. Ich finde es köstlich mit welchem Vokabular US-Reimporte verniedlicht werden. Im Rahmen der hier in Deutschland gemachten Versiegelung sind Teile des Heckblechs und der hinteren Radläufe nachlackiert worden weil es ein paar unschöne Stellen durch Steinschläge gab. Das ganze wurde beilackiert und ist jetzt übergangslos glatt. Und das in schwarz 040 wo man sonst jede Schliere sieht. Irgendwie muss es funktioniert haben. Es ist ein Jahr später sowohl nicht abgefallen und hat auch keine Blasen geworfen. Ich habe danach gefragt ob man die seitlichen Leuchtwarzen auch entfernen und optisch verwinden lassen kann. Da hieß es "Auch kein Problem". Es muss also gehen. Ich habe es gelassen weil es mir zunächst nicht so wichtig war und die Werkstatt ein Zeitproblem hatte. Gruss MartinK
Hallo Martin, hast Du schon Dein Auto nach dem Beilackieren in praller Sonne abgestellt gehabt? Ich habe vor paar Jahren einen 190 SL (US-Import) lackieren lassen. Halbes Jahr war alles OK, dann ein Oldtimertreffen im Sommer bei vollem Sonnenschein. Nach 2 Stunden Sonneneinwirkung fing der Lack an zu reissen. HORROR PUR! Es bildeten sich 30-40 cm lange und 1 cm breite Risse. Ich musste dann das Auto wieder zerlegen und bis aufs Blech abschleifen. Wenigstens hat der Lackierer die Kosten der neuen Lackierung übernommen. Letztes Jahr wollte ich eine Pagode lackieren lassen und mein Lackierer (ein anderer) meinte, es gäbe eine Lacksperre mit derer Hilfe man Thermolack versiegeln könne und er hätte Dutzende Autos mit Thermolack schon so lackiert. Andere Lackierer meinten es würde nicht funktionieren. Nach meiner Erfahrung mit dem 190 SL wollte ich kein Risiko eingehen und habe den Lack abgeschliffen. Gruß Jürgen
Genau so ist es, der Thermolack arbeitet unter Sonneneinwirkung stark. Mein alter Thermolack hatte viele Risse. Bei kleinen Ausbesserungen mag das noch gehen mit dem Überlackieren mit Sperrgrund. Die Entscheidung den kompletten Thermolack runter zu machen liegt aber bei jeden selbst. Da ich keine halben Sachen mache, kam bei mir nur die letzte Variante zur Anwendung. Gruß, Dieter
Servus, Dieter. Darauf lasse ich mich ein, aber die Aussage "Geht nicht, es muss alles 'runter" kann so nicht stehen bleiben, es ist eine Sache des Ausmaßes, der eigenen Ansprüche und der Fähigkeiten des Lackierbetriebes. Im genannten Fall der Lampenringe muss man, wenn man gar nichts riskieren will und nicht die entprchenden Umstände hat, eben den kompletten Vorderwagen neu aufbauen. Und btw: Ja, meine schwarze Pagode hat schon in der prallen Sonne gestanden und der Lack ist noch dran. Gruss MartinK
Hallo, und wenn Ihr also Eure Autos komplett blank schleift, wie baut Ihr dann den neuen Lack auf? Gruß, Volker
Thermolack Hallo, ich habe drei US Importe restauriert. Alle Autos waren mit Thermolack übergeduscht. Der Thermolack war sehr unterschiedlich in der Lackstärke und hatte teilweise erhebliche Risse. Zumindest bei dem Zustand meiner Autos war es nach Rücksprache mit verschiedenen Lackierfachfirmen (die auch Oldtimererfahrungen mit US Fahrzeuge hatten) eine Behandlung mit Sperrgrund nicht zielführend. Daher habe ich den Lackaufbau entfernt. Die Karosse wurde dann mit 2 K Epoxi Grundierung grundiert. Mein erstes Objekt ein W111 220SE habe ich in 2005/2006 restauriert. Veränderungen im neuen Lackaufbau habe ich bis heute nicht festgestellt. Sternengrüße heinrichB
Hallo. Bei einem Neuaufbau des Lackes ist eine 2K Epoxy Grundierung das Material der Wahl. Gruß MartinK
hallo volker, wenn fahrzeuge blank gemacht werden, so müsste man zuallererst die karosseriearbeiten erledigen: -spaltmaße -einzinnen scheinwerferringe vorne & hinten -frontmaske einpassen -flucht türen -leisten gerade -stosstangen gerade etc. etc. erst jetzt kann 2k epoxy / spachteln / polyestern / füllern / kontrast / lack / klarlack / polieren auslüften zwischen den polyester und füller nicht vergessen.. sind bei einer pagode erprobte 200h und ca. 1500eur netto material