Servus, bei meinen letzten Kaufbesichtigungen (deutsche Pagoden) ist mir aufgefallen, das die original KFZ Briefe der Fahrzeuge fehlen (nur Ersatzbrief sind vorhanden). Meine Vermutung ist das diese Fahrzeuge schon einmal den Schrottplatz gesehen haben dort lange, lange Zeit verweilten und dann von Fans wieder zum leben erweckt wurden. Dabei konnte der KFZ Brief nicht mehr ausfindig gemacht werden. Oder einige verschlampen Ihren KFZ Brief, was sehr ungewöhnlich ist, da es doch recht viele sind !!! Wer weis was darüber, oder hat auch schon seine Erfahrungen gemacht?? Danke. Gruß aus Stuggi Marc
Hallo, Marc die Fahrzeuge sind früher mit einem sog. "Pappbrief" zugelassen worden, der später durch den uns allen bekannten KFZ-Brief abgelöst wurde. Wer sich also bei der Ab- oder Ummeldung damals den alten, entwerteten Brief nicht hat aushändigen lassen, hat leider dem späteren Käufer einen Blick in die Fahrzeughistorie verbaut und der kann ihn beim Wiederverkauf dann auch nicht vorzeigen. Das ist alles. Mittlerweile ist das Zulassungs-Procedere ja schon wieder neu geregelt worden. Bevor eine Pagode auf dem Schrottplatz landet, geht sie als bestmöglich aufgehübschter Blender solange durch verschiedene Hände, bis sich entweder ein Enthusiast zum Wiederaufbau findet, oder sie wird soweit ausgeschlachtet , das nichts zum Wiederaufbau vorhanden ist. Gruß Ulli
also in Hannover wurden die briefe bei ausgabe eines neuen immer eingezogen. den alten brief konnte man mit etwas glück und viel bitten und betteln dem amtbüttel abschwatzen. den neuen brief gab es natürlich auch nur, wenn der alte voll oder verfallen war. bei vollabnahme gibt es ja immer 'nen neuen brief, was früher nach einem jahr abmeldung fällig war (ausser man hat an's verlängern gedacht......) bei unserer ersthandpagode fehlte allerdings auch der brief obwohl der wagen nie abgemeldet war. ist aber auch plausibel. die 85 jährige erstrbesitzerin hatte den wagen 27 jahre. in der zeit hat sie den brief nie benötigt. dann ist sie von ihrer originalen bauhaus-villa in eine betreute wohnung gezogen, wo es im vergleich zum ehemaligen wohnhaus eher eng zuging. der brief hat den umzug nicht geschafft. so wurde der wagen auch einfach nicht umgemeldet (was sie vermutlich schlichtweg vergessen hat). beim kauf habe ich allerdings den originalen fahrzeugschein, einen grünen schein in reisepassformat, bekommen, vollgekleistert mit allen TÜV stempeln der jahre. ausserdem hat die zulassungsstelle den 'erstbesitz' bestätigt und im neuen brief die datumszeile geändert in 'ist seit dem 18-07-67 zugelassen auf:' den schein habe ich mit aufgeboten, so dass ich dieses originaldokument zum auto wenigstens 'retten' konnte. also fehlende briefe würden mich bei so alten autos eher nicht wundern oder gar vom kauf abhalten, wenn das auto sonst gefällt ....... TBI, mit unrestaurierter ersthandpagode (in traurigem zustand)
Ich meine, die Zeit die überschritten werden mußte daß der alte Pappdeckelbrief verfällt, die betrug 18 Monate. Danach wurde bei Wiederanmeldung ein neuer Fahrzeugbrief ausgestellt. Es sind sicher sehr viele Oldtimer, die nach einer Zeit von 10-15 Jahren als damalige Gebrauchte auch schon mal länger als 1,5 Jahre nicht angemeldet waren und somit alle nicht mehr den originalen Brief haben, zumal für viele damals die Bedeutung für´s Sammeln nicht bedacht wurde. Gruß Martin
Da hatte ich wohl viel Glück ,meine habe ich noch mit dem original Pappbrief und H-Kennzeichen zugelassen.Den alten grünen Fahrzeugschein -wie Tobi ihn hat-,wo überigens auch noch die Motornummer mit drinsteht ,habe ich auch von der 75jährigen Vorbesitzerin mitbekommen. Gruß Ralph
@Martin Nach einem Jahr ist der Brief automatisch verfallen. Man konnte aber durch einfachen Antrag auf 18 Monate verlängern. Wers vergessen hat, musste nach 12 Monaten einen neuen Brief erstellen lassen. Gruß Uli aus S Der mehr als einmal die Frist versäumt hat.
Oder, wie mir passiert bei meinem kürzlich verkauften Käfer Cabrio : mehrfach umziehen und einen Tontilon als Zulasser (den ich ausnahmsweise aus Zeitmangel beauftragt habe) beim letzten Umzug wählen, der den vollgeschriebenen Brief (1x Neukäufer, fünfmal ich) beim SVA liegen ließ, trotz Mahnung . Aber der Käufer vertraute mir als zweitem Halter seit 1981. Ich hätt's auch eidesstattlich versichert. Daher: man weiß nie, was mal vorfallen wird, also immer eine Kopie anfertigen, so kann man wenigstens ansatzweise glaubhaft die Historie dokumentieren.... Michael
Es gibt zwei Hauptgründe für das Fehlen des alten (Papp)-Briefes: 1.) Es handelt sich um ein Importfahrzeug 2.) Das Fahrzeug hat mehr als 6 Vorbesitzer Bernd
Hallo Pagodenforum, als Pagodenfrischling habe ich zunächst einmal ein wohl hierhin gehörendes Problem. Ich suche einen Brief, für den TÜV, als Vorlage zur Erstellung einer "Zulassungsbescheinigung". Ich habe eine aus USA rücküberführte Pagode gekauft. Hübsches Autochen Angeblich von einem Auswanderer 1964 mitgenommen, dort einmal verkauft, und jetzt als Erbgut zurück nach Deutschland gekommen. Schöne Story, leider ohne Belege... Aber das Auto ist trotzdem nicht schlecht. Für die Vollabnahme hat der TÜV-Prüfer angefragt, ob es möglich wäre, einen Brief (mit geschwärztem Namen natürlich) einer ähnlich alten Pagode zu bekommen, aus dem er abpinnen kann. Aus den USA-Papieren geht nämlich nicht viel hervor. Meine Fahrgestellnr. ist 113 042 10 004122, ein Handschalter 230er. Ein Fax wäre sehr hilfreich. Viele Grüße aus Wiesbaden pitwi
Ich hatte dieses Problem auch, daher kann ich mit einem Brief nicht dienen. Bei mir wollte der TÜV allerdings vor allem das Datenblatt (nicht zu verwechseln mit der Datenkarte), das man für 120 Euronen unter Angabe der Fahrgestellnummer und Vorlage eines Eigentumsnachweises (z.B. Kaufvertrag) bei MB bekommen kann. Dort steht alles drin, was der TÜV für den neuen Brief braucht. Grüße, Sebastian
Ja, aber das kostet je soviel Zeit und Geld, daher wird ja eine andere Lösung gesucht, eine unbürokratische, flinke Idee.
Genauso wie bei Sebastian war es bei mir auch, als ich meinen 500 SL R107 vor zwei Jahren anmelden wollte, da der Wagen Schweiz-Reimport war und ebenfalls keinen Brief hatte. Das Datenblatt von Mercedes bekam ich allerdings innerhalb 1 Woche. Gruß Martin
Hallo Pitwi, ich kann zwar nicht mit einer Briefkopie dienen. Ist auch nicht sehr hilfreich, da hier immer die große Gefahr besteht, dass die Daten eines anderen Briefes nicht passen und z.Teil völlig unsinnige Daten "abgekupfert" werden, die Dir nachher das Leben schwer machen. Wenn Du sowieso mit dem TÜV in Verbindung stehst, dann müßte der Mann eigentlich wissen, dass der TÜV Süd (und dazu gehört auch der TÜV Hessen) in Augsburg eine große zentrale Datensammlung (für alle TÜVs und Privatpersonen) unterhält. Die genau für solche Fälle konzipiert ist. Da werden sogar die aktuellen Schlüssenummern der heutigen Zeit mitgeliefert. Das Datenblatt kostet rund 88,-- Euro. Was nichts kostet taugt nichts. Die Lieferung wird sicher innerhalb kurzer Zeit auf dem kleinen Dienstweg möglich sein. Näheres siehe: International Mercedes-Benz Club Forum :: View topic - TÜV Süd mit neuem Oldtimerservice Bernd
Datenblatt hallo, hatte ebenfals eine schweizer Pagode die zudem auch noch seit 25jahren abgemeldet war. Ausser dem CH-Fahrzeugpass(dort stehen kaum brauchbare Daten) hatte ich nix. Der TÜV hat mich nicht nach irgendwelchen Fahrzeugdaten gefragt. Im neuem Brief steht alles korrekt drinne.Die Daten hatte sich der TÜV - Prüfer innerhalb einer Stunde aus seinem Computer hergezaubert. Für 202€ Gebühren habe ich dies auch selbstverständlich erwartet. gruss roman
Hallo Pitwi, alles was im Brief an Daten steht,findet sich auch in meinem alten grünen abgescanten Fahrzeugschein. Kopiere Dir doch einfach die rechte Seite aus meinem vorigen Beitrag.Meine Fahrzeug Nummer liegt 2000Stück hinter Deinem,also müsste der ca.von August 1964 sein. Wenn´s nichts nützt - schaden wird´s auch nicht ! Grüße Ralph
004122 + ca. 2000 Hehehe Ralph ..., dann ist Deine FG.-Nr. ja nicht weit von meiner entfernt, war auch ein Aug. 1964er. Aber davon gibt es ja Tausende ... LG Achim