Hallo Gemeinde, nach rund 14.000 km seit der letzten inspektion läuft mein herzblatt (280 sl automatik) im leerlauf unrund. es hört sich nach verschlucken an. welche diagnose kann ich (bin kein großer schrauber) selbst machen? kann mir jemand eine seriöse werkstatt in münchen nennen, die ggf. den motor einstellen kann? ich glaube kaum, dass sich bei mercedes noch irgendjemand auskennt mit dieser gattung motor. beste grüße smarti
Werkstatt in München ... Hallo smarti, wo Dir mit Sicherheit gut geholfen wird : Fritz Wallner, Mercedes-Veteranen-Technik Nähere Infos wird dir bestimmt u.a. gerne kboris geben. Gruss Klaus
Hallo, Smarti, wenn seit 14.000 km nichts mehr am Wagen gemacht wurde, verwundert das o. g. nicht weiter. Der Motor sollte dringend wieder vernünftig eingestellt werden. (Zündung, Ventile, CO², etc.) Ist die Pagode in dieser Zeit auch nicht abgeschmiert worden? Dann wird´s höchste Zeit. Denn auch diese Intervalle liegen deutlich enger beieinander. Gruß Ulli
Ich kann in München (Putzbrunn) auch Klassik Stern der Gebrüder Betz sehr empfehlen. Tel: 089-3163696 Gruß Michael
Danke! das sind supertips!!!! wallner vermittelt auf seiner webseite den eindruck, als ob die pagode für ihn eher zu den youngtimern gehört und der 190er seine große liebe ist ich glaube, ich werde mal die gebrüder betz kontaktieren. @ Ulli ... mach mir keine angst! ICH SCHWÖRE, ICH FAHRE NUR NOCH ZUR WERKSTATT UND LASSE DEN MOTOR EINSTELLEN UND ABSCHMIEREN!! gibt es irgendwo eine wartungsanleitung? WAS SOLLTE ICH NOCH MACHEN LASSEN! bin dankbar für jeden tip stephan
Hallo Stephan, es gibt zu jeder Pagode in der Bordmappe ein Wartungsheft, das kann man wenn es fehlen sollte auch noch kaufen. Darüberhinaus weiß jede gute Fachwerkstatt, worauf es ankommt und was gemacht werden muß. Gruß Martin
Hallo Martin, da muß ich dir leider wiedersprechen. Zitat``Darüberhinaus weiß jede gute Fachwerkstatt, worauf es ankommt und was gemacht werden muß´´. Wenn ich jede Werkstatt wo Fachwerwerstatt drauf steht als und jede die einen Stern in ihrem Firmenlogo hat als solche bezeichne, dann ist das leider nicht so. Die Zeiten sind leider vorbei wo ich meine Pagode in jeder MB Vertretung warten lassen konnte, die Mitarbeiter die wußten wo es drauf ankommt sind inzwischen fast alle im Vorruhestand. Also wird es immer schwerer eine gute fachlich kompetente Werkstatt zu finden und wie gut sie war weiß man meist erst hinterher. viele Grüße Detlef H.
Kann mich Detlef´s Worten nur anschließen: Selbst mit "Altmeister MB-Vertretung" der nach Feierabend an der Pagode streng nach Werkstatthandbuch arbeitet, habe ich gelernt: Sie können es nicht! Punkt! Vielleicht liegt es daran, daß diese Herrschaften damals an relativ neuen Aggregaten ausgebildet wurden, und heute bei einen 40jährigen Konstrukt, bei dem keiner der urprünglichen Parameter mehr stimmt, Schwierigkeiten bekommen.
Ja ist leider so, nur zur Ehre aller derer die an alten Autos schrauben, Profi oder Semi. Man muß immer bedenken all diese Fahrzeuge blicken auf eine lange Geschichte zurück und sie waren nicht immer Oldtimer sondern eine lange Zeit einfach nur alte Autos an denen viel mit möglichst geringen finanziellen Aufwand repariert wurde. Da waren mit Sicherheit genügend Improvisionskünstler dabei die gute Tricks auf Lager hatten. Diese nenne ich sie mal Improvisionsreparaturen machen heute selbst dem größtem Profi das Leben schwer. Alle Achtung vor denen die es schaffen. gruß Detlef H.
Hallo Detlef, Meine Betonung lag eigentlich auf "gute". Ich meinte ja auch nur, daß jede gute Werksatt die wichtigen und richtigen Wartungspunkte wissen müsste. In den anderen Punkten stimme ich ja voll und ganz zu, und natürlich weiß man häufig hinterher erst, ob eine Werkstatt gut war. Zu diesem Punkt hatten wir doch letztens erst im Zusammenhang mit Deiner aktuellen Reparatur das Thema gute und schlechte Werkstätten/Schrauber, wenn ich mich richtig erinnere. Deswegen ist ja auch so hilfreich, wenn man gute Empfehlungen und Berichte von anderen bekommt, damit man den richtigen Kenner und die richtige Werkstatt findet und nicht erst teures Lehrgeld bezahlt. Gruß Martin
. Martin, alleine die heutige Berufsbezeichnung 'Mechatroniker' sagt alles über das Dilemma. Der gesamte, heutige Lernstoff eines Mechatronikers im Bereich mechanischer Reparaturen entspricht gerade mal noch dem eines Kfz- Mechanikers vor 30 Jahren im ersten Lehrjahr (O-Ton ehemaliger Berufsfachschulleiter und heute Einspritzpumpenspezialist aus Brühl). Zwangsläufig ist man, fährt man mit einem Auto der 60er und 70er Jahre heute in eine grössere M-B-Vertretung oder –Niederlassung, meistens ein Versuchskanickel für angehende Schwätzatroniker. druffdrigge: http://forum.mercedes-benz-clubs.com/viewtopic.php?t=213 Detlef K. P.S. Mal interessant für die 'Neuen': http://www.pagodentreff.de/diskussionsforum/t2636-hohe-drehzahl-automatikgetriebe.html?highlight=HK-Engineering .